Einsatzbereich
Material transportieren
Transportwege sind der Bereich, in dem sich Automatisierung am schnellsten rechnet — aus einem einfachen Grund: Der Ablauf ist in den meisten Betrieben ohnehin standardisiert. Es gibt einen Startpunkt, ein Ziel und eine Frequenz. Genau daraus lässt sich rechnen.
Der eigentliche Aufwand liegt selten im Fahren, sondern in der Anbindung: Türen, Aufzüge, Übergabepunkte, die Frage, wer be- und entlädt. Diese Punkte entscheiden darüber, ob aus einem Transportweg eine durchgängige Lösung wird oder eine halbe.
Voraussetzungen
Was Ihr Betrieb mitbringen muss
Diese Punkte entscheiden darüber, ob eine Lösung trägt — nicht die technischen Daten eines Geräts.
- Wege und Breiten
- Durchgängig befahrbare Verbindungen zwischen den Punkten. Engstellen, Rampen und Stufen sind früh zu klären, nicht bei der Inbetriebnahme.
- Türen und Aufzüge
- Automatische Türen und Aufzüge lassen sich anbinden. Ob das im konkreten Objekt möglich ist, hängt an Steuerung und Baujahr.
- Übergabepunkte
- Wo wird beladen, wo entladen, und wer macht das? Eine automatisierte Fahrt zwischen zwei manuellen Handgriffen spart weniger, als sie verspricht.
- Frequenz und Lastprofil
- Wie oft pro Schicht, mit welchem Gewicht, in welchen Behältern. Aus diesen drei Angaben entsteht die wirtschaftliche Einschätzung.
- Netzabdeckung
- Durchgehende WLAN-Abdeckung entlang der gesamten Strecke, einschließlich Aufzugschächten und Übergängen zwischen Gebäudeteilen.
Prozessanalyse
Diese Fragen klären wir vorab
Wenn Sie die Antworten schon kennen, sind wir im Erstgespräch deutlich schneller.
- Welche Strecken werden wie oft pro Schicht zurückgelegt?
- Wie viel Arbeitszeit entfällt heute auf reines Fahren und Schieben?
- Gibt es Wege, die immer gleich verlaufen — und solche, die es nie tun?
- Wer übernimmt Be- und Entladung an den Endpunkten?
- Welche Türen und Aufzüge liegen auf der Strecke?
- Was passiert, wenn ein Weg blockiert ist?
Typisch in diesen Branchen